Radfahren im Winter und Alternativ-Training

Radfahren im Winter und Alternativ-Training

28. Januar 2019 0 Von Anna Schefczik

Radfahren im Winter – Der Radfahrer Christian Panusch vom TEAM WOHLLEBEN traut sich auch bei Eis und Schnee auf die Straßen, was mit der richtigen Ausrüstung gar kein Problem ist.

Enthusiastische Fahrradfahrer kann nichts aufhalten – nicht einmal das Eis, die Minusgrade, der Schnee und die Nässe in den kalten Wintermonaten. Nicht jeder kann das verstehen und auch ich muss mich immer aufs Neue motivieren, bei dieser Witterung rauszugehen.

Tatsache ist aber, dass ich selbst im Winter auf das Radfahren nicht verzichten will. Nein: Sogar im Winter kann es mit entsprechender Ausrüstung richtig viel Spaß machen.

Bei mir persönlich herrschte vor dem Winter die große Frage: Gehe ich mit dem Trend und kaufe mir einen Crosser oder bleibe ich „oldschool“ und kaufe mir ein 29“ Hardtail?

Die Auswahl des richtigen Bikes

Ich habe mich dann bewusst für ein Hardtail entschieden und nach langer Recherche ist die Wahl schließlich auf das Specialized Mens Epic Hardtail Comp gefallen. Im Segment der XC-Hardtails setzt das Bike zweifelsfrei hohe Standards. Leicht, schnell, agil. Der FACT 11m Karbonrahmen ist mit etwa 1175 g ein echtes MTB-Fliegengewicht und gemäß des Rider-First Engineered Konstruktionsprinzips entwickelt worden. Somit wird jede Rahmengröße hinsichtlich der Rohrprofile und der Faserbelegung individuell angepasst, damit alle Fahrer, ungeachtet der Rahmengröße, überragende Fahrqualitäten genießen können. Die Shimano Komponenten schaffen spielerisch sichere Gangwechsel und sichere Bremsmanöver. Die belastbaren Roval Control Alu-Laufräder sind tubeless ready. Genau diese Vorteile konnte ich auch bei meinen bisherigen Winterausfahrten genießen – man freut sich jedes Mal schon auf die nächste Tour.

Dass das Radfahren im Winter natürlich eine größere Herausforderung ist, als im Sommer, versteht sich von selbst. Alleine schon die Überwindung, das Fahrrad überhaupt bei Kälte aus dem Keller zu holen, statt die wenigen Kilometer mit dem Auto zu fahren. Aber wenn man erst einmal losgeradelt ist, fühlt man sich sofort prima an der frischen Luft. Man lebt viel gesünder und glücklicher, wenn man auch zur kalten Jahreszeit etwas für seinen Körper tut.

Die richtige Kleidung in der Kälte

Sehr wichtig dabei ist natürlich die richtige Wahl der Bekleidung. Beim Funktionsshirt, welches ich als Basic am Oberkörper trage, gibt es eine sehr gute Auswahl an CRAFT Shirts. Mein funktionelles Longsleeve wurde so verarbeitet, dass die Bewegungsfreiheit auch bei starker körperlicher Anstrengung nicht eingeschränkt ist. Das vor Wind schützende Material wurde im Frontbereich eingesetzt und verläuft bis über die Schultern. Mit COOLMAX® AIR wurden die Funktionen einer weiteren Faser genutzt, die Elastizität im Torso-Bereich garantiert, ohne Elasthan zu verarbeiten.

Bei der Jacke bin ich der Marke Craft treu geblieben und habe mir die CRAFT VERVE Glow Jacket gekauft. Mit dieser Jacke ist Auffallen vorprogrammiert. Das Material ist winddicht und wasserabweisend und überzeugt in heller, reflektierender Farbgebung. Der komfortable Schnitt sorgt für absolute Bewegungsfreiheit am Rad. Weiteren Schutz bietet die länger geschnittene Rückenpartie und der Silikonprint am Bund, wodurch nichts verrutschen kann. Zusammen mit dem Funktionsshirt war ich hier bei bis zu minus 8 Grad top vor Wind und Kälte geschützt und hatte zudem perfekte Bewegungsfreiheit. Noch die richtigen Handschuhe und auch Überschuhe und es kann richtig losgehen. In den Wintermonaten bietet dann zum Beispiel der Itzgrund die perfekten Bedingungen für ein paar entspannte Stunden auf dem Rad, weil es dort relativ mild ist, sehr oft schneefrei, sowie sehr gut ausgebaute Radwege vorhanden sind.

Trainingsalternativen im Winter

Neben dem Radfahren gibt es aber natürlich auch andere Möglichkeiten, sich fit zu halten. Als alternatives Training bevorzuge ich das klassische Ski-Langlaufen. Die Nähe zum Thüringer Wald mit seinen vielfältigen Loipen am Rennsteig eignet sich prima für wunderschöne Trainingsstunden auf den Skiern. Dieses Training ist sehr gut für alle Muskelpartien, die auch beim Radfahren beansprucht werden.

Es ersetzt zwar nicht komplett die Stunden auf dem Rad, ist aber genauso gut als Ausdauer Training geeignet. Zusätzlich bereitet es fast genauso viel Freude, vor allem, wenn dazu die Sonne scheint. Einmal pro Woche gehe ich außerdem zum Klettern, was meinen Trainingsplan im Winter ergänzt und als perfektes Training für die Rumpfstabilität, sowie Bein- und Oberkörpermuskulatur dient. Durch regelmäßiges Klettern merkt man dann relativ schnell im Frühjahr bei den ersten längeren Ausfahrten, dass der Rücken stabiler und belastbarer ist.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich es aber bewusst in den Wintermonaten etwas ruhiger angehe. Diese teilweise Erholung nutze ich dann, um im Frühjahr wieder richtig durchzustarten – aber das muss letztendlich jeder selbst für sich entscheiden.